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Gewährleistung

 

Die Gewährleistung ist das Einstehen dafür, das die Ausführung einer Leistung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht mit Fehlern behaftet ist und der Gebrauch nicht gemindert ist.

 

Die Gewährleistung nach VOB § 13

Der § 13 der VOB regelt die Gewährleistungsansprüche. Seit der Neufassung der VOB vom 12.9.2002, hat sich im § 13 nicht nur die Überschrift geändert, -

 

alte Fassung : GEWÄHRLEISTUNG neue Fassung: MÄNGELANSPRÜCHE, -

 

- sondern es wurden auch die Bestimmungen der sieben Punkte dem geänderten Schuldrecht, neuerer Rechtsprechung und dem EU-Recht angepasst.

 

Die neue VOB ist nun geltendes Recht, aber viele Bauherren wissen das noch gar nicht.

 

Durch die Neufassung des Regelwerkes der VOB wurden die bisher hier geltenden Verjährungsfristen § 13 VOB Nr. 4, verdoppelt.

Für Bauwerke gelten nunmehr 4 Jahre

Für Arbeiten an einem Grundstück 2 Jahre

Für die vom Feuer berührten Teile

einer Feuerungsanlage  2 Jahre

(abweichend davon beträgt die

Verjährungsfrist für feuerberührte

und abgasgedämmte Teile von

Industriellen Feuerungsanlagen 1 Jahr)

Für maschinelle und elektrisch oder

Elektronische Anlagen oder teile davon

gilt, sofern der Auftraggeber dem

Auftragnehmer für die Dauer der

Gewährleistungsfrist die Wartung

nicht übertragen hat, eine Frist von 2 Jahre

 

Die Gewährleistungsfrist beginnt mit der Abnahme. Die Beseitigung von Mängeln ist davon abhängig, das der Bauherr sie gegenüber dem Unternehmer schriftlich geltend macht. Will sich der Bauherr seine Ansprüche auch nach Eintritt der Verjährung erhalten, so reicht eine mündliche Aufforderung nicht aus.

 

Nach Nr. 5 § 13 VOB ist der Unternehmer während der Verjährungsfrist verpflichtet, alle Mängel die auf eine vertragswidrige Leistung zurückzuführen sind zu beheben. Schriftliche Mängelrüge vorausgesetzt. Der Anspruch auf Beseitigung verjährt in zwei Jahren, gerechnet vom Zugang des schriftlichen Verlangens an. Nach Abnahme der Mängelbeseitigungsleistung beginnt für diese Leistung eine Verjährungsfrist von zwei Jahren neu.

 

Bei unverhältnismäßig hohem Aufwand, kann der Unternehmer die Mangelbeseitigung ablehnen, muss aber dafür die Vergütung mindern. Umgekehrt kann der Bauherr die Beseitigung des Mangels ablehnen, wenn sie unzumutbar ist und Minderung der Vergütung verlangen. Das Gleiche gilt, wenn die Mängelbehebung unmöglich ist Nr. 6 § 13 VOB.

 

Nach Nr. 7 § 13 VOB haftet der Unternehmer, bei schuldhaft verursachten Mängeln, auch für Schäden an der Gesundheit, Leib und Leben

 

Die Feststellung von Mängeln und das Geltendmachen ist an sich noch kein Problem. Schwieriger ist in der Praxis oft die Zuordnung, der Beweis und letztendlich das Beheben. Mängel sollten bereits in der Entstehung erkannt und abgestellt werden. Aber in der Regel ist der Bauherr ein Laie, der noch dazu oft genug durch „vermeindliche Fachleute“ verunsichert wird und deshalb Fehler macht.

 

Ist das Kind in den Brunnen gefallen, folgt sicher der teure Bauprozess. Oft ist er nicht vermeidbar. Aber ein Bauprozess unter falschen Voraussetzungen, ist immer ein Eigentor.

 

Eine professionelle Bauüberwachung zahlt sich deshalb immer aus. Sprechen Sie mit uns !

  E-mail:    joachim@plaga.de

  Telefon:  09421/186752

  Mobil:     0171/4115266

  Fax:        09421/186753

 

 


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